Weltgebetstag

Jedes Jahr am ersten Freitag im März,

feiern christliche Frauen in über 120 Ländern den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die Liturgie verfassen jeweils Frauen eines Landes

für die ganze Welt.

Auch wir feiern seit 2007 jedes Jahr,

zusammen mit engagierten Frauen aus Reichmannsdorf, einen Gottesdienst mit anschließendem landestypischen Essen.

"Der Weltgebetstag ist eine große weltweite Basisbewegung christlicher Frauen.

Jedes Jahr lassen wir uns begeistern von den Stärken der beteiligten Frauen, nehmen Anteil an ihren Sorgen und finden Ermutigung im Glauben. Unsere Vision ist eine Welt, in der alle Frauen selbstbestimmt leben können. Auf dem Weg dorthin brauchen wir Zeichen gelebter Solidarität. Ein Zeichen ist unsere Kollekte, mit der wir weltweit Projekte unterstützen, die Frauen und Mädchen stärken."

Unten findet ihr eine Zusammenfassung der Projekte die wir in den letzten Jahren unterstütz haben.

Quelle: www.weltgebetstag.de

Christinnen aus Slowenien haben den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2019 verfasst. Seine zentrale Bibelstelle ist das Gleichnis vom Festmahl (Lk 14,13-24). Wir sind eingeladen uns mit allen Menschen rund um den Globus an einen Tisch zu setzen und Platz zu machen, besonders für die, die niemand „auf dem Schirm hat“. Die Frauen aus Slowenien rufen uns zu: Kommt, alles ist bereit!

Slowenien

Von Frauen aus Südamerika kam im

Jahr 2018 der Weltgebetstag zu uns.

Surinam ist das kleinste Land des Subkontinents und doch eines seiner buntesten. Um diese Vielfalt und die Bewahrung der Schöpfung ging es 2018: „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“

(Gen1, 31)

Surinam

Der Weltgebetstag 2017 nahm die spannungsreiche Welt von Stadt und Land, Arm und Reich in den Blick.

Christinnen von den Philippinen fragten uns: „Was ist denn fair?“ Gemeinsam mit ihnen setzen wir Zeichen gegen globale Ungerechtigkeit.

Philippinen

„Nehmt Kinder auf und ihr nehmt ich auf“ diese Zusage Jesu Christi begleitete uns am Weltgebetstag 2016. Seine Texte, Gebete und Lieder waren das Geschenk von Christinnen der sozialistischen Karibikinsel Kuba.

Kuba

Gerade in einem von Armut und Gewalt geprägten Alltag brauchen wir tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu: „Begreift ihr meine Liebe?“ so der Titel des Weltgebetstags 2015 der Frauen von den Bahamas.

Bahamas

Wasser ist eine bedrohte Ressource in Ägypten. Das Land ist eines der wasserärmsten der Erde. Beim Weltgebetstag „Wasserströme in der Wüste“ war Wasser auch ein Symbol der Hoffnung für Ägyptens christliche Bevölkerung.

Ägypten

„Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“: Der Weltgebetstag 2013 erzählte davon, fremd und ausgestoßen zu sein. Mit Blick auf Rassismus und Flüchtlingsdramen erinnerte die Liturgie an das christliche Gebot der Nächstenliebe.

Frankreich

„Steht auf für Gerechtigkeit!“

Aufstehen! Die Stimme für Gerechtigkeit erheben! Sich leidenschaftlich für andere Menschen einsetzen! Christliche Frauen aus dem südostasiatischen Malaysia zeigten uns beim Weltgebetstag 2012, wie das gelingen kann.

Malaysia

„Wie viele Brote habt ihr?“

Das solidarische Teilen stand im Zentrum des Weltgebetstag 2011. Neben materiellen Gütern wie Land, Rohstoffe und Nahrung ging es auch um Lebenschancen. Frauen aus Chile luden uns ein, Brot und Gaben miteinander zu teilen.

Chile

„Alles, was Atem hat, lobe Gott.“:

Beim Weltgebetstag 2010 empfanden christliche Frauen aus Kamerun das Leben als das höchste Geschenk! Für dieses Geschenk lobten sie Gott, auch in ihrem oft schwierigen Alltag.

Kamerun

Mehr als 600 Inseln, über 800 Sprachen: Das ist Papua-Neuginea im Pazifik. Die kulturelle Vielfalt sorgt auch für Konflikte. Doch: „die Liebe Gottes gibt uns die Kraft, einander zu umarmen“, so die Frauen in ihrem Gottesdienst „Viele sind wir, doch eins in Christus“.

Papua-Neuguinea

„Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“: Mit Frauen aus Guyana schauten wir 2008 hoffnungsvoll in die Zukunft. Ihr Weltgebetstag regte an, alte Probleme mit kreativen neuen Ideen zu lösen. Und bei allem wussten wir uns verbunden mit Gott.

Guyana

„Unter Gottes Zelt vereint“

Einheit in Vielfalt: Die Ñandutí-Spitze schmückte das Titelbild zum Weltgebetstag 2007. Sie verband indigene und europäische Kultur Paraguays. Ihre Muster spiegelten die reiche Natur des südamerikanischen Landes.

Paraguay